EU AI Act

Indikative EU-KI-Verordnung-Compliance-Leitlinien in 2 Minuten.

Gründer mit EU-Go-to-Market brauchen schnelle Klarheit. Ermitteln Sie Risikokategorie und nächste Compliance-Schritte ohne Rätselraten.

Nur zur Information. Keine Rechtsberatung.

Was AI-Act-Risikoklassifizierung bedeutet

Die Risikoklassifizierung nach der EU-KI-Verordnung bestimmt, ob ein KI-System verboten, hochriskant, begrenzt riskant oder minimal riskant ist – abhängig von Nutzung und Betroffenen.

Für Builder ist das relevant, weil das Risikoniveau den Compliance-Aufwand direkt verändert: Dokumentation, Transparenz, menschliche Aufsicht, Post-Market-Monitoring und Go-to-Market-Anforderungen.

Eine frühe Klassifizierung im Produktdesign hilft, teure Nacharbeit zu vermeiden und verantwortungsvoll im EU-Markt zu liefern.

Risikokategorien der EU-KI-Verordnung

Vergleichen Sie Definitionen, Beispielsysteme und wahrscheinliche Compliance-Erwartungen nebeneinander.

Verbotenes Risiko

Definition
KI-Nutzungen, die in der EU als unannehmbar gelten, weil sie Rechte, Sicherheit oder demokratische Werte erheblich gefährden.
Beispielsysteme
Social Scoring, manipulative Systeme, die Schwachstellen ausnutzen, bestimmte Echtzeit-Fernbiometrie-Anwendungsfälle.
Compliance-Aufwand
Im EU-Markt nicht zulässig.
Wahrscheinliche Pflichten
Kein Compliance-Pfad für verbotene Praktiken; Redesign erforderlich.

Hohes Risiko

Definition
KI-Systeme in sensiblen Kontexten, in denen Ergebnisse Menschen wesentlich beeinflussen können.
Beispielsysteme
Tools für Recruiting und Workforce-Management, Bildungsbewertung, Zugang zu essentiellen Diensten, Healthcare- oder Critical-Infrastructure-Support.
Compliance-Aufwand
Hoher Compliance-Aufwand vor und während des Deployments.
Wahrscheinliche Pflichten
Wahrscheinlich technische Dokumentation, Risikomanagement, menschliche Aufsicht, Monitoring und Post-Market-Controls erforderlich.

Begrenztes Risiko

Definition
KI-Systeme, die grundsätzlich erlaubt sind, aber Transparenz gegenüber Nutzern erfordern.
Beispielsysteme
Chatbots, synthetische Medien, KI-Assistenten, bei denen Nutzer wissen sollten, dass sie mit KI interagieren.
Compliance-Aufwand
Moderater Compliance-Aufwand mit Fokus auf Transparenz.
Wahrscheinliche Pflichten
Wahrscheinlich KI-Offenlegung, Kennzeichnung generierter Inhalte und klare nutzerseitige Hinweise erforderlich.

Minimales Risiko

Definition
KI-Systeme mit geringer Auswirkung auf Rechte und Sicherheit in typischer Produktnutzung.
Beispielsysteme
Spam-Filter, einfache Recommendation-Unterstützung, Productivity-Features mit geringer Wirkung.
Compliance-Aufwand
Geringer verbindlicher Aufwand im AI-Act-Risikorahmen.
Wahrscheinliche Pflichten
In der Regel keine spezifischen AI-Act-Pflichten, aber allgemeine Pflichten (z. B. GDPR) können weiter gelten.

So klassifizieren Sie ein KI-System nach der EU-KI-Verordnung

Starten Sie mit dieser leichtgewichtigen Demo. Sie liefert eine vorläufige Klassifizierung vor dem vollständigen Scan.

Interaktiver AI-Act-Classifier

Beantworten Sie ein paar kurze Fragen für eine vorläufige AI-Act-Risikoklassifizierung.

Wird auf der öffentlichen Report-Seite und in der Social-Preview-Karte verwendet.

1. Trifft die KI Entscheidungen, die Rechte oder Zugang zu Diensten von Menschen betreffen?
2. Wird sie in Recruiting, Bildung, Strafverfolgung, kritischer Infrastruktur oder Healthcare eingesetzt?
3. Erzeugt sie synthetische Medien, Chatbot-Antworten oder KI-generierte Inhalte für Nutzer?
4. Nutzt sie biometrische Identifikation oder verarbeitet sie sensible personenbezogene Daten für Entscheidungen?
5. Ist sie nur ein Assistant oder Productivity-Tool ohne wesentliche Rechtswirkung?

Fortschritt: 0/5 Fragen beantwortet.

Beantworten Sie alle Fragen für eine belastbare vorläufige Klassifizierung.

FAQ zur AI-Act-Risikoklassifizierung

Was ist AI-Act-Risikoklassifizierung?

Die Risikoklassifizierung nach der EU-KI-Verordnung ordnet KI-Systeme den Kategorien verboten, hochriskant, begrenzt riskant oder minimal riskant nach Wirkung und Nutzungskontext zu.

Was gilt als High-Risk-KI unter der EU-KI-Verordnung?

High-Risk-KI umfasst typischerweise Systeme in Bereichen wie Recruiting, Bildung, Strafverfolgung, kritischer Infrastruktur und Healthcare, wo Entscheidungen Menschen wesentlich betreffen.

Sind Chatbots High-Risk-KI?

Die meisten Chatbots gelten in der Regel als begrenzt riskant und müssen Transparenzpflichten erfüllen, z. B. Nutzer über KI-Interaktion informieren. Das Risiko kann je nach Use Case steigen.

Was sind verbotene KI-Praktiken?

Verbotene KI-Praktiken sind Nutzungen, die unter der EU-KI-Verordnung unannehmbar sind, z. B. bestimmte manipulative oder ausbeuterische Systeme und spezifische biometrische Überwachungs-Anwendungsfälle.

Müssen Startups die EU-KI-Verordnung einhalten?

Ja. Startup-Status entfernt keine AI-Act-Pflichten. Wenn Ihr Produkt in der EU angeboten wird oder Menschen in der EU betrifft, sollten Sie Klassifizierung und Pflichten prüfen.

Kann ein Low-Risk-KI-System trotzdem Pflichten haben?

Ja. Auch wenn Ihre KI wahrscheinlich minimal riskant ist, können Pflichten aus GDPR, Verbraucherschutz und sektorspezifischen Regeln weiter gelten.

Ist dieses Tool Rechtsberatung?

Nein. Diese Seite und das Tool liefern nur Information und eine vorläufige Einschätzung. Sie ersetzen keine qualifizierte Rechtsberatung.

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