KI-Transparenz
Zuletzt aktualisiert: 18. März 2026. ComplianceRadar.dev setzt auf transparenten, menschenzentrierten und verantwortungsvollen KI-Einsatz im Einklang mit der EU-KI-Verordnung. Dieser technische Transparenzbericht fasst zusammen, wie unsere KI-Funktionen implementiert und gesteuert werden, um Anbieter- und Betreiberpflichten zu unterstützen.
1. Einleitung und Ausrichtung an der EU-KI-Verordnung
ComplianceRadar.dev ist für verantwortungsvollen KI-Einsatz in rechtlichen und regulatorischen Kontexten konzipiert. Wir dokumentieren Modellnutzung, Verarbeitungsgrenzen, Limitierungen und Aufsichtserwartungen, damit Nutzer nachvollziehen können, wie automatisierte Outputs entstehen und wo menschliches Urteil unverzichtbar bleibt.
2. KI-Systemarchitektur
Unsere Compliance-Analyse-Schicht nutzt derzeit Google Gemini (gemini-2.5-flash) über eine sichere serverseitige API-Integration. Anfragen werden aus unserer Backend-Umgebung über verschlüsselte Kanäle mit eingeschränktem API-Key-Zugriff gesendet. Provider-Credentials werden nicht an Clients exponiert.
3. Datenverarbeitung und Aufbewahrungsgrenzen
3a. URL-Scans
Bei einem URL-Scan werden vom Nutzer übermittelte URLs und extrahierte öffentliche Website-Inhalte ausschließlich zur Erzeugung einer Compliance-Einschätzung verarbeitet. Entsprechend den Standard-API-Bedingungen für kommerziellen Modellzugang werden diese Daten von ComplianceRadar.dev nicht zum Training von Foundation Models genutzt. Wir speichern strukturierte Compliance-Berichtsoutputs für die Servicebereitstellung, während rohes abgerufenes Seitenmaterial nicht als persistentes Dataset für Modellentwicklung aufbewahrt wird.
Bei nicht authentifizierten Scans wird der Berichtszugriff über signierte, zeitlich begrenzte Access Tokens gesteuert; nach Ablauf eines Tokens ist ein neuer autorisierter Zugriffspfad erforderlich.
3b. Architektur-PDF-Uploads
Lädt ein Nutzer ein technisches Architekturdokument (PDF) hoch, werden Rohdatei-Bytes und extrahierte Textartefakte ausschließlich zur Berichtserstellung verarbeitet. Nach erfolgreicher Generierung werden Roh-PDF-Bytes und extrahierter Text dauerhaft aus unseren Systemen gelöscht. Wir behalten nur strukturierte Compliance-Insights – niemals das Originaldokument. Hochgeladene Dokumente werden nicht als Modell-Trainingsdaten genutzt. Generierte Berichte sind an die authentifizierte Nutzersitzung gebunden und standardmäßig privat.
4. Vorgesehener Zweck
Die KI-Komponente dient ausschließlich der Analyse öffentlicher Webseiten und hochgeladener technischer Architekturdokumente gegen Compliance-Frameworks, einschließlich EU AI Act, GDPR und ePrivacy. Sie ist nicht für autonome Entscheidungen, Profiling natürlicher Personen oder unabhängige Predictive Tasks konzipiert.
5. Bekannte Limitierungen und KI-Halluzinationen
KI-Outputs sind probabilistisch und können Ungenauigkeiten enthalten, einschließlich False Positives, False Negatives oder unvollständiger Interpretationen (Halluzinationen). Ergebnisse variieren je nach verfügbarem Seiteninhalt, Website-Struktur, Dokumentvollständigkeit und -qualität sowie mehrdeutiger rechtlicher oder technischer Formulierung.
6. Menschliche Aufsicht (Human-in-the-Loop)
ComplianceRadar.dev ist ein assistiver Co-Pilot für Compliance-Reviews und kein Ersatz für qualifizierte Rechtsberatung. Nutzer müssen alle KI-generierten Feststellungen und Empfehlungen manuell prüfen, bevor sie handeln. Für rechtliche Entscheidungen sollten zertifizierte Juristinnen und Juristen oder andere qualifizierte Fachpersonen konsultiert werden.
7. Prompt-Governance
Wir nutzen strukturierte System-Prompts, um Modellverhalten auf compliance-fokussierte Analyse zu begrenzen und maschinenlesbare, schema-konforme Outputs anzufordern. Diese Prompt-Governance reduziert Drift und hält generierte Antworten an definierte regulatorische Kategorien und Reporting-Anforderungen ausgerichtet.
Zu verwandten Controls und Datenverarbeitung siehe unsere Seiten Sicherheit und Datenschutzerklärung.